Vom Selfie zum Selbstsein#4

„Vom Selfie zum Selbst“ ist eine neue Serie von Repose Ams, die von Herzen kommt. Darin sprechen wir mit Menschen, die uns bewegen, über die Bedeutung von Selbstsein. Bedeutet das Zeitalter des Selfies und der schamlosen Selbstdarstellung auch, dass wir tiefer in unsere eigene Innenwelt eintauchen? Wächst unser Selbstsein?

Lernen Sie die reizende Mariló @oliram12 kennen, die ich zweimal treffen durfte. Sie lebt in Barcelona und ist Mutter von drei Mädchen.

Ohne eine Schlüsselperson in meinem Leben – meine Mutter – wäre ich nicht diejenige, die ich heute bin. Ich wuchs mit dem Glauben auf, dass ein Leben, das ich anderen widme, genau mein Leben sei. Opferbereitschaft gehörte zum Frau- und Muttersein dazu. Ich bekam Schuldgefühle, weil ich mich nicht aufopfern wollte, um Mutter zu sein. Ich wollte nicht aufgeben, ich selbst zu sein, nur um für meine Kinder zu sorgen.

Ich bin ständig auf der Suche nach der Balance zwischen mir selbst und meiner Mutterrolle, jetzt, wo ich drei Kinder habe und das kleinste kein Baby mehr ist. Ich muss oft innehalten, tief durchatmen, mich selbst suchen und finden.

Kurz gesagt: Ich muss mich selbst stärken, um mein Bestes geben zu können, um das beste Vorbild zu sein, der beste Mensch zu sein, der ich sein kann. Das versuche ich, seit ich Mutter bin.